Fenster

Ältere Fenster mit einfacher Verglasung sind oft undicht, was zu erheblichen Energieverlusten und hohen Heizkosten führt. Neue Fenster mit Dreifachverglasung und professioneller Installation minimieren diesen Energieverlust nahezu vollständig.

Neue Fenster: Effiziente Dreifachverglasung für Klimaschutz und Komfort

Einfachverglaste Fenster tragen erheblich zu Wärmeverlusten bei, die bis zu 25 % der gesamten Energieverluste eines Hauses ausmachen können. Wärme entweicht sowohl durch die Verglasung und den Rahmen als auch durch undichte Stellen im Fensterrahmen. Moderne Fenster mit mindestens zweifacher, idealerweise dreifacher Verglasung, bieten eine deutlich bessere Wärmedämmung und erhöhen den Wohnkomfort.

Vorteile neuer Fenster

Neben der Reduzierung von Heizkosten bieten neue Fenster mit Dreifachverglasung zahlreiche weitere Vorteile. Sie sorgen für thermischen Komfort, indem sie Zugluft eliminieren, und verbessern den Schallschutz. Außerdem sind sie sicherer gegen Einbrüche, einfacher zu bedienen und bieten besseren Sonnenschutz. Neue Fenster können zudem Altbauten in lichtdurchflutete Wohnräume verwandeln. Hausbesitzer sollten auch an die Verschattung denken, wobei außenliegende Rollläden am effektivsten sind.

Optimaler Zeitpunkt für den Fenstertausch

Der beste Zeitpunkt für den Einbau neuer Fenster ist parallel zur Fassadendämmung. Dies ermöglicht es, die Fenster in die Dämmebene zu integrieren, wodurch Wärmebrücken vermieden werden. Gleichzeitig werden Tauwasserprobleme und Schimmelbildung verhindert. Die Kombination beider Maßnahmen sorgt für gleichmäßig warme Wände und reduziert das Schimmelrisiko im Haus.

Verglasungsstandards und -trends

Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung reduzieren den Energieverlust im Vergleich zu einfach verglasten Fenstern um bis zu 75 %. Zweifachverglasung ist heute der Mindeststandard, wobei der Trend zur Dreifachverglasung geht. Diese Fenster bestehen aus zwei bis drei Scheiben, die mit einer dünnen Metallschicht überzogen sind und deren Zwischenräume mit Edelgas gefüllt sind. Der U-Wert misst den Wärmeschutz eines Fensters – je niedriger der Wert, desto besser. EnEV und GEG schreiben für neue Fenster einen U-Wert von maximal 1,3 W/m²K vor.

Kosten und Materialien für Fensterrahmen

Die Technologie bei Fensterrahmen hat sich stark weiterentwickelt. Moderne Fensterrahmen sind stabiler und haben bessere Dichtungen. Kunststofffenster bieten durch mehrere Luftkammern einen besseren Wärmeschutz. Auch das Material des Randverbunds beeinflusst die Wärmedämmung; Systeme aus Edelstahl und Kunststoff, bekannt als „warme Kante“, sind besonders effektiv. Holz-, Kunststoff-, Aluminium- und Holz-Aluminium-Rahmen erfüllen alle höchste energetische Standards. Manchmal können alte Fenster durch neue Verglasung aufgewertet werden, insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Fachgerechter Einbau neuer Fenster

Der fachgerechte Einbau neuer Fenster ist entscheidend für deren Wirksamkeit. Hausbesitzer sollten einen Fachbetrieb wählen, der nach dem Leitfaden des RAL-Güteausschusses arbeitet. Dieser Leitfaden stellt sicher, dass neue Fenster außen dauerhaft und schlagregendicht sowie innen luftdicht eingebaut werden. Dies reduziert den Heizenergieverbrauch, verbessert den Schallschutz und schützt vor Schimmel.

Kosten und Förderungen für neue Fenster

Die Kosten für neue Fenster variieren je nach Rahmenmaterial und Verglasung. Ein Kunststofffenster mit Dreifachverglasung kostet etwa 500 Euro inklusive Einbau, ein Holzfenster rund 580 Euro, Holz-Aluminiumfenster etwa 700 Euro und Aluminiumfenster durchschnittlich 800 Euro. Für ein Einfamilienhaus betragen die Gesamtkosten je nach Material und Verglasung zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Diese Kosten können durch Förderprogramme reduziert werden. Alternativ kann die Handwerkerrechnung steuerlich abgesetzt werden.

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